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	<title>Dachverband der aktiven Fanclubs des 1. FC Köln e.V.</title>
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		<title>Recht und Unrecht im Fanleben</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Wenn einem etwas unangenehm und lästig ist, dann versteckt man es gerne, damit man sich darum keine Gedanken mehr machen muss. Wer kennt es nicht? Die Hausaufgaben werden beiseite gelegt und stattdessen der PC oder Fernseher an geschmissen, der Abwasch wird auf morgen verschoben...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn einem etwas unangenehm und lästig ist, dann versteckt man es gerne, damit man sich darum keine Gedanken mehr machen muss. Wer kennt es nicht? Die Hausaufgaben werden beiseite gelegt und stattdessen der PC oder Fernseher an geschmissen, der Abwasch wird auf morgen verschoben&#8230;</p>
<p>Im größeren Ausmaß sieht es dann schon so aus: Seit einiger Zeit schon werden mehrmalige Ladendiebe, Obdachlose, Drogenabhängige oder andere so genannte „Randgruppen“ einer Stadt oder eines Stadtteils verwiesen. So wurden in Bonn zum Beispiel die Obdachlosen aus dem „Bonner Loch“ unter dem Hauptbahnhof vertrieben. Den Erfolg für die Stadt Bonn konnte man daran sehen, dass die Obdachlosen nun am Busbahnhof ihre Flaschen Bier trinken. Das Problem, das die Stadt Bonn zum Beispiel damit hatte, ihren Besuchern direkt das Gesindel der Stadt präsentieren zu müssen, hat sich durch diese Maßnahme nur verlagert.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Fußball sind es die Stadionverbote, die verhängt werden. Unabhängig erstmal davon, dass gewiss nicht alle Stadionverbote gerechtfertigt sind;  sind sie denn ein rechtes Mittel um zukünftig solche Situationen zu vermeiden?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser Zwangsmaßnahme werden junge Männer (und Frauen) für mindestens ein Jahr aus ihrem gesellschaftlichen Umfeld gerissen. Für viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der Fanclub oftmals eine Art Familienersatz. Der Zusammenhalt und die gemeinsamen Erlebnisse sind ihnen wichtig für das Selbstwertgefühl. Was passiert also mit so jemandem, wenn er aus diesem Gefüge gerissen wird?</p>
<p style="text-align: justify;">In den kommenden Artikeln wollen wir Euch mit der Thematik Stadionverbote und andere staatliche Repressionen beim Fußball bekannt machen. Wenn ihr weiter Fragen zu den Themen habt, könnt ihr euch auch gerne an uns wenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Erste weitere Artikel zu dem Thema findet ihr <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/stadionverbote/">hier</a> und <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/stadtverbote/">hier</a>.</p>
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		<title>Stadionverbote</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundsätzlich werden je nach Schwere der Vergehen vom gastgebenden Verein lokale oder bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. Das der Verein das (Haus-)Recht hat lokale Verbote ist ja noch nach nachvollziehbar. Hier eine kleine Erklärung, warum rechtlich wirksam von einem Verein auch neben seinem Hausrecht ein lokales Stadionverbot auszusprechen, ein bundesweites Stadionverbot verhängt werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich werden je nach Schwere der Vergehen vom gastgebenden Verein lokale oder bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. Das der Verein das (Haus-)Recht hat lokale Verbote ist ja noch nach nachvollziehbar. Hier eine kleine Erklärung, warum rechtlich wirksam von einem Verein auch neben seinem Hausrecht ein lokales Stadionverbot auszusprechen, ein bundesweites Stadionverbot verhängt werden kann:</p>
<p style="text-align: justify;">Durch Vollmachten, die der DFB und alle Lizenzvereine (bis zu den Regionalligen) jeweils vor Saisonbeginn beim DFB einreichen müssen, wird geregelt, dass neben dem Hausrecht, ein lokales Stadionverbot zu erteilen, auch ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen werden kann. Sozusagen wird ein bundesweites Hausrecht ausgesprochen. Interessant in den <a href="http://www.dfb.de/uploads/media/SV_RiLi_ab_31032008_01.pdf">Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten</a> ist der §3 Abs. III.</p>
<p style="text-align: justify;">Stadionverbote sollen möglichst zeitnah zur sicherheitsbeeinträchtigenden Handlung des Betroffenen ausgesprochen werden. Dies kann auch ohne Stellungnahme des Beschuldigten erfolgen. In der Praxis sieht es so aus, dass Stadionverbote ohne jegliche Anhörung ausgesprochen werden. Einen extra Paragraphen (§5a) zum Anhörungsrecht gibt es zwar, doch steht hier: Ist das Stadionverbot ohne oder nach Auffassung des Betroffenen ohne ausreichende Stellungnahme ergangen, kann er diese nachträglich abgeben. Dies soll schriftlich und möglichst innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Stadionverbots geschehen. Nachträglich kann also der Verurteilte seine Sicht der Dinge mitteilen. In der allgemeinen deutschen Rechtsprechung gibt es jedoch das geflügelte Wort: <strong>Unschuldig bis zum Beweis der Schuld! </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht es im Paragraphen 6: Aufhebung oder Reduzierung des Stadionverbotes bei Änderung der Tatsachengrundlage. Demnach ist ein Stadionverbot aufzuheben, wenn die Anklage aus Mangel an Beweisen fallen gelassen wurde (§170II StPO) oder ein Freispruch erwirkt wurde. Es soll darüber hinaus noch einmal geprüft werden, wenn ein Verfahren nicht eröffnet wird, weil kein öffentliches Interesse besteht und die Straftat zu gering ist (§153 StPO). Als dritten Fall kann ein Stadionverbot geprüft werden, wenn wie alles wie im vorigen Fall ist, der Beklagte aber Auflagen und/oder Weisungen von staatlicher Seite bekommt (§153a StPO).</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich lässt ein solches Verfahren meist ein halbes, wenn nicht sogar ein ganzes Jahr auf sich warten. Leider wurde vom Bundesgerichtshof dieses Vorgehen des DFB auch von zivilrechtlicher Seite abgenickt. Hier wird gesagt, dass ein Fan, nur weil er Teil einer Gruppe, die bereits wegen Randale aufgefallen ist, ein Stadionverbot auferlegt bekommen kann. Ein herber Rückschlag für die Kämpfer gegen willkürlich ausgesprochene Stadionverbote. Diesen ist nun leider noch weiter Tür und Tor geöffnet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies als einige Beispiele, wie das Rechtssystem des DFB im Gegensatz zum Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland funktioniert. Sicherlich gibt es nicht nur Lämmer in den Reihen der Fans der verschiedenen Vereine. Aber ist es der richtige Weg, Probleme einfach weg zu sperren? Das Geschirr spült sich schließlich auch nicht von alleine. Hier sollten gemeinsam Wege ausgearbeitet werden, die diese Fälle lösen und nicht einfach nur zur Seite schieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stpo/index.html">Strafprozessordnung</a><br />
<a href="http://www.dfb.de/uploads/media/SV_RiLi_ab_31032008_01.pdf">Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten</a></p>
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		<title>Stadtverbote</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Neues interessantes Mittel im Kampf gegen die ewigen Störenfriede im Fußball scheint das Erteilen von Stadtverboten zu sein. Den Betroffenen wird für einen gewissen Umkreis rund um das Stadion bzw. für die ganze Stadt ein Betretungsverbot erteilt. Der Polizei ja anscheinend schon bekannt und bewährt, im Einsatz gegen Ladendiebe. Im Bereich des Fußballs wurde dieses Mittel zum ersten Mal für die Kölner Fans am 24.10.2009 zum Derby gegen die Borussia aus Mönchengladbach eingesetzt. </p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Neues interessantes Mittel im Kampf gegen die ewigen Störenfriede im Fußball scheint das Erteilen von Stadtverboten zu sein. Den Betroffenen wird für einen gewissen Umkreis rund um das Stadion bzw. für die ganze Stadt ein Betretungsverbot erteilt. Der Polizei ja anscheinend schon bekannt und bewährt, <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/1142421/polizei_salzgitter">im Einsatz gegen Ladendiebe</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Bereich des Fußballs wurde dieses Mittel zum ersten Mal für die Kölner Fans am 24.10.2009 zum Derby gegen die Borussia aus Mönchengladbach eingesetzt. Circa 100 Leute, Stadionverbotler, aber auch Personen mit abgelaufenen Stadionverboten, sowie auch Personen die bisher kein Stadionverbot haben, aber deren Personalien bei einem Spiel aufgenommen wurden, bekamen ein paar Wochen vor dem Spiel ein Schreiben, dass ihnen den Sachverhalt mitteilte. Rechtlich kann die Polizei diesen Schritt einleiten nach<a href="http://www.polizei-nrw.de/im/stepone/data/downloads/31/00/00/polgnrw.pdf"> § 34 PolGnRW</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Mag die Angst vor Krawallen rund um das Derby vielleicht noch nachvollziehbar gewesen sein, waren die Spiele, zu denen es die nächsten Stadtverbote hagelte, wirklich der reinste Witz. Es folgten das Pokalspiel in Trier und das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Einmal abgesehen davon, dass eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit in dieser Art und Weise schon bitter genug ist, waren diese Verbote und die dazugehörigen Begründungen kaum nach zu vollziehen. Gerade deshalb entschlossen sich die Coloniacs und die Wilde Horde zum letzten Heimspiel der Hinrunde zu einigen Aktionen. Während CNS einen Protestmarsch mit einem Checkpoint Stadion organisierte, verbündete sich die WH mit dem „Feind“ Nürnberg und zeigte wechselseitig Spruchbänder zur Thematik.</p>
<p style="text-align: justify;">Nähere Infos hierzu findet ihr nochmal zum Nachlesen unter <a href="http://www.wh96.de/schwaadlappe/ausgabe_49.pdf ">http://www.wh96.de/schwaadlappe/ausgabe_49.pdf </a>und auf unserer Seite unter folgendem Link: <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/2009/12/polizei-erteilt-stadtteilverbote/">http://www.fanclubs-koeln.com/2009/12/polizei-erteilt-stadtteilverbote/</a>.</p>
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		<title>Eröffnungsparty für Kölsche Klüngel</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/eroeffnungsparty-koelsche-kluengel/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dachverband aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit einer Party startete nach dem Stuttgart-Spiel der "Kölsche Klüngel". Durch diesen Kölner Fanrechtefonds sollen FC-Fans, die unverschuldet mit einem Stadionverbot belegt wurden oder unter anderen staatlichen Repressionen leiden, in ihren Anliegen unterstützt werden. </p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit einer Party startete nach dem Stuttgart-Spiel der &#8220;Kölsche Klüngel&#8221;. Durch diesen Kölner Fanrechtefonds sollen FC-Fans, die unverschuldet mit einem Stadionverbot belegt wurden oder unter anderen staatlichen Repressionen leiden, in ihren Anliegen unterstützt werden. Hierzu sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen, mit uns am Samstagabend nach dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart im <a href="http://www.spielplatz-lokal.de/">&#8220;Spielplatz&#8221;</a> am Ubierring zu feiern. Der Eintritt beträgt 3€, für Speisen und Getränke ist &#8211; wie immer zu günstigen Preisen &#8211; gesorgt.</p>
<p><a href="http://www.fanclubs-koeln.com/wp-content/uploads/2010/02/flyer_kluengel_1.1gr.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-533" title="flyer_kluengel_1.1gr" src="http://www.fanclubs-koeln.com/wp-content/uploads/2010/02/flyer_kluengel_1.1gr.jpg" alt="flyer_kluengel_1.1gr" width="601" height="843" /></a></p>
<p>Weitere Informationen zum &#8220;Kölsche Klüngel &#8211; Fanrechtefonds Köln&#8221; findet Ihr <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/aktivitaten/kolscher-kluengel/" target="_self">hier</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Erlaubt/verboten &#8211; Auswärts in Augsburg und auf Schalke</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/erlaubtverboten-augsburg-schalke/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Viele Fleißige schufen beim gestrigen Maltag des Dachverbandes zahlreiche neue Doppelhalter und Fahnen, um die Mannschaft zukünftig farbenfroh zu unterstützen. Und das natürlich möglichst bald! Daher noch mal der Hinweis, was bei den nächsten Auswärtsspielen mitgenommen werden darf. Bunt und laut ins Halbfinale und zu weiteren Punkten in der Liga!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Viele Fleißige schufen beim gestrigen Maltag des Dachverbandes zahlreiche neue Doppelhalter und Fahnen, um die Mannschaft zukünftig farbenfroh zu unterstützen. Und das natürlich möglichst bald! Daher noch mal der Hinweis, was bei den nächsten Auswärtsspielen mitgenommen werden darf:</p>
<p style="text-align: justify;">In <strong>Augsburg</strong> ist laut FCA erlaubt:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>Papptafeln</em></li>
<li><em>ein Megaphon,</em></li>
<li><em>Trommeln in beliebiger Anzahl,</em></li>
<li><em>vier Schwenkfahnen</em></li>
<li><em>Zaunfahnen können aufgehängt werden, allerdings beschränkter Platz</em></li>
<li><em>Fahnen bis 150cm in beliebiger Anzahl</em></li>
<li><em>Doppelhalter: ja</em></li>
<li><em>Transparente: ja nach Rücksprache und Kontrolle des Textes. Falls es sich um brennbare Materialien handelt, müssen die Transparente nach dem Zeigen an das Sicherheitspersonal übergeben werden bzw. aus dem Block entfernt werden.</em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Auf <strong>Schalke</strong> dürft Ihr laut S04 mitnehmen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>ein Megaphon (Bitte beigefügte Haftungsverzichtserklärung vom Vorsänger ausfüllen lassen uns bis spätestens 48 Stunden vor dem Spiel zurück an uns. Faxnummer siehe unten!)</em></li>
<li><em>40 kleine Fahnen bis Stocklänge 2 m</em></li>
<li><em>vier Trommeln (werden kontrolliert)</em></li>
<li><em>Zaunfahnen, solange Platz vorhanden. Bitte Anweisungen des Ordnungsdienstes folgen.</em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nicht erlaubt</strong> sind:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>Doppelhalter</em></li>
<li><em>Blockfahnen</em></li>
<li><em>große Schwenker</em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><em>Private Foto- und Videoaufnahmen sind grundsätzlich kein Problem, solange es sich auch um nichtprofessionelle Ausstattung handelt. Alles andere, auch das Betreten des Innenraums ist von Seiten der DFL nicht erwünscht.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bunt und laut ins Halbfinale und zu weiteren Punkten in der Liga!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Respekt und Toleranz in München?</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/01/respekt-toleranz-muenchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dachverband aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Ein offener Brief an Karl-Heinz Rummenigge</strong></p>
<p align="justify">Lieber Karl-Heinz Rummenigge,
mit Erstaunen, wenn nicht gar Fassungslosigkeit, haben wir die Hausmitteilung des FC Bayern München zum Thema Respekt und Toleranz zur Kenntnis genommen und uns die diversen Presseberichte dazu durchgelesen sowie den Bericht von TV München angesehen. Tenor des Ganzen: Der FC Bayern München tritt für Respekt und Toleranz gegenüber dem Gegner und seinen Fans ein.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ein offener Brief an Karl-Heinz Rummenigge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lieber Karl-Heinz Rummenigge,</p>
<p style="text-align: justify;">mit Erstaunen, wenn nicht gar Fassungslosigkeit, haben wir die Hausmitteilung des FC Bayern München zum Thema Respekt und Toleranz zur Kenntnis genommen und uns die diversen Presseberichte dazu durchgelesen sowie den Bericht von TV München angesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Tenor des Ganzen: Der FC Bayern München tritt für Respekt und Toleranz gegenüber dem Gegner und seinen Fans ein. Deshalb dürfen die Gegner ab sofort ihre Schwenkfahnen auf dem Rasen der Versicherungsunternehmen-Arena wedeln. Außerdem wird es weitere, nicht näher beschriebene Aktionen geben, die mit den Fanclubverantwortlichen abgestimmt sind. Das alles bezeichneten Sie, Karl-Heinz Rummenigge, als Fanprojekt.</p>
<p style="text-align: justify;">Verehrter Karl-Heinz Rummenigge,</p>
<p style="text-align: justify;">wir möchten nicht dreist erscheinen, wenn wir Sie fragen, ob das jetzt Ihr Ernst war. Denn München – egal ob ein Spiel beim FCB oder dem TSV 1860 – gilt für Fußballfans seit jeher als eine Auswärtsfahrt, die bestimmt ist von Polizei- und Ordnerschikane, Choreographieverboten und Restriktionen jedweder Art. Und Sie wollen der Welt allen Ernstes glauben machen, dass Ihre Fahnenidee, die Sie beinahe anmaßend als Fanprojekt bezeichnen, ein Zeichen von Respekt und Toleranz ist? Wir können nicht fassen, wie Sie dies behaupten können. Das liegt übrigens nicht daran, dass sich für populistische Äußerungen in der Vergangenheit Uli Hoeneß verantwortlich zeichnete, sondern ganz einfach daran, dass Sie offenbaren, keinerlei Ahnung zu haben, was Fans eigentlich wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auswärtige Fans wollen nicht pauschal von der Münchner Polizei und dem dazugehörigen USK wie Schwerverbrecher behandelt werden. Sie wollen ihre Fahnen in uneingeschränkter Größe IN ihrem Block schwenken und nicht auf dem Spielfeld. Sie wollen Choreographien mit Materialien ihrer Wahl durchführen, ihr Bier und ihre Stadionwurst mit Bargeld kaufen und diese IM Block anstatt davor verzehren, um auch etwas vom Spiel mit zu bekommen. Sie wollen ein Megaphon zur Koordination ihrer Unterstützung erlaubt bekommen anstatt sich von der Münchner Polizei anhören zu müssen, dass der Einsatz eines Megaphons sicherheitsgefährdend sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders ausgedrückt: auswärtige Fans möchten die Mindeststandards, die in fast allen Bundesligastadien herrschen, auch in München, dem selbst ernannten Vorreiter in Sachen Respekt und Toleranz, vorfinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Respekt und Toleranz sollten Sie vielleicht auch Ihren eigenen Fans entgegenbringen. In München werden die eigenen Fangruppen pauschal für Taten Einzelner abgestraft, Stadionverbote für Banalitäten verhängt und auch schon mal auf Mitgliederversammlungen die Fans vom eigenen Manager als Idioten hingestellt. Und Sie, Karl-Heinz-Rummenigge, wollen der Öffentlichkeit etwas von Respekt und Toleranz erzählen? Wenn Sie und Ihre Kollegen Respekt vor Ihren eigenen Fans hätten, dann würden Sie ihnen nicht zumuten, dass Anhänger des Gegners „ihren“ heiligen Rasen betreten!</p>
<p style="text-align: justify;">Mit sportlichem Gruß, nehmen Sie es uns nicht übel,</p>
<p style="text-align: justify;">Aachen Ultras<br />
Chosen Few Hamburg 1999<br />
Ultras Hannover<br />
Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln<br />
Supporters Crew Freiburg e.V.<br />
Wilde Jungs Freiburg<br />
Weekend Brothers Wolfsburg<br />
THE UNITY – Supporters Dortmund e.V.<br />
Harlekins Berlin ‘98<br />
Horda Azzuro Ultras Jena<br />
Horidos 1000 Fürth<br />
Violet Crew Osnabrück<br />
Generation Luzifer 1998 Kaiserslautern<br />
Pfalz Inferno Kaiserslautern<br />
Frenetic Youth Kaiserslautern<br />
Ultraszene Mainz 01<br />
Ultrá 1894 Karlsruhe<br />
Fialova Sbor Aue<br />
Cattiva Brunsviga</p>
<p style="text-align: justify;">P.S.: Fanprojekte sind im Übrigen öffentliche Einrichtungen, die von Sozialpädagogen betreut werden und sich präventiv mit jungen Fans beschäftigen. Sie sind weit entfernt von unausgegorenen Ideen hoher Herren, die sich dafür auch noch in der Öffentlichkeit feiern lassen wollen. Ein solches sozialpädagogisches Fanprojekt arbeitet auch seit Jahren erfolgreich in München. Das aber wirklich nur am Rande und postscriptum.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kallendresser#02 erscheint gegen Dortmund</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/01/kallendresser2/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanszene aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum ersten Heimspiel der Rückrunde gegen Borussia Dortmund am Sonntag, dem 17.01.2010, erscheint die zweite Ausgabe des Fanzines "Kallendresser".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der »Kallendresser« geht in seine zweite Runde. Zum ersten Heimspiel der Rückrunde gegen Borussia Dortmund am Sonntag, dem 17.01.2010, erscheint die zweite Ausgabe. Hinter dem Fanzine steckt nun die neue Kölner Ultrà-Gruppe Coloniacs. Der Inhalt des Heftes zum Preis von 4 Euro wurde weiter optimiert und Ihr findet auf über 200 Seiten literarischen Hochgenuss rund um den FC, die Stadt Köln und die Fankultur in bewährter Qualität. Erwerben könnt Ihr es am Spieltag bei den Handverkäufern vor dem Stadion.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-470" title="Kallendresser02_Titel" src="http://www.fanclubs-koeln.com/wp-content/uploads/2010/01/Kallendresser02_Titel.jpg" alt="Kallendresser02_Titel" /></p>
<p>Themenschwerpunkte der Ausgabe 2 sind:</p>
<ul>
<li>Wie wir die Coloniacs wurden</li>
<li>Diskussionsrunde zum Thema Gewalt</li>
<li> Interviews mit: der Sektion Westpolen aus Berlin, einer Diplomandin, der Kölner Graffiti-Crew Beach Boys, den Chosen Few Hamburg, einem CNS-Mitglied</li>
<li>Hoppingberichte aus Italien und Frankreich</li>
<li>Rollstuhlbetreuung des FC</li>
<li>Ultras und Dietmar Hopp, Ultras und der Sicherheitswahn</li>
<li>Wer war dieser Albert Richter?</li>
<li>Zwei Hinrundenrückblicke aus unterschiedlichen Perspektiven</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus bietet dieses Ultrà-Zine jede Menge interessante Texte von und mit anderen Gruppen, jede Menge Bildmaterial und vieles mehr. Ein Blick in dieses im Copyshop-Style gehaltene Werk der Coloniacs lohnt sich auf jeden Fall. Schockt eure Eltern oder Kinder, lest ein Buch!</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Vorschau auf das Cover des Heftes und Kontaktmöglichkeiten erhaltet Ihr auf <a href="http://www.coloniacs.com">www.coloniacs.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mal Dir deine eigene Fahne!</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/01/mal-dir-deine-eigene-fahne/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dachverband aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fanclubs-koeln.com/?p=453</guid>
		<description><![CDATA[<p align="justify">Nach dem großen Erfolg beim ersten Maltag lädt der Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln e.V. nun zum zweiten offenen Maltag für alle FC-Fans ein. Ziel ist es, das Stadion noch bunter und lebendiger zu machen, um die Jungs auf dem Platz auch optisch noch besser zu unterstützen. Kommt vorbei! </p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach dem <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/2009/10/maltag-rueckblick/" target="_self">großen Erfolg beim ersten Maltag</a> lädt der Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln e.V. nun zum zweiten offenen Maltag für alle FC-Fans ein. Ziel ist es, das Stadion noch bunter und lebendiger zu machen, um die Jungs auf dem Platz auch optisch noch besser zu unterstützen. Jeder ist eingeladen, sich an diesem Tag seine eigene persönliche Fahne oder einen Doppelhalter zu malen. Ob nach eigenem Motiv oder unseren Vorlagen &#8211; ganz egal. Das Material stellen wir, Spenden sind herzlich willkommen. Kommt vorbei! Zum Malen, Schwade oder einfach nur zum Fußball gucken!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-461" title="malen12" src="http://www.fanclubs-koeln.com/wp-content/uploads/2010/01/malen12.jpg" alt="malen12" width="573" height="382" /></p>
<p><strong>Wann:</strong> Sonntag, den 07.02.2010 ab 15:00 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> Treffer hinter der Nordkurve</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jupp Schmitz lässt grüßen!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 18:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwurf]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Langsam, aber sicher erlebt unter den Fußballfans in Köln ein alter Gassenhauer seine Renaissance. Immer häufiger bekommt man beim Anblick der Kartenpreise den Gedanken an den beliebten Karnevalshit von Jupp Schmitz: Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Langsam, aber sicher erlebt unter den Fußballfans in Köln ein alter Gassenhauer seine Renaissance. Immer häufiger bekommt man beim Anblick der Kartenpreise den Gedanken an den beliebten Karnevalshit von Jupp Schmitz: <span style="font-weight: bold;"><span style="font-style: italic;">Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?</span></span> Spätestens die letzte Saison zeigte, dass die Leidensfähigkeit der Fans nicht nur unter sportlichen Aspekten auf den Prüfstand gestellt wird.</div>
<div style="text-align: justify;">Nicht nur, dass die Preise für Dauerkarten im Müngersdorfer Stadion deutlich angezogen haben, auch auf fremdem Terrain sind traurige Zeiten für das Fan-Portemonnaie angebrochen. Gerade die aktive Fanszene wird in ihrer (nahezu) zweiwöchentlichen Unterstützung des Vereins finanziell stark mitgenommen. Stehplatzkarten werden von Saison zu Saison (teilweise horrend) teurer, Sitzplätze werden mittlerweile kaum unterhalb der 30€-Schwelle angeboten. Höhepunkt der Entwicklung war für FC-Fans das Auswärtsspiel in Hamburg in der letzten Saison, wo der rot-weiße Anhang für einen einfachen Stehplatz im Gästeblock inklusive Gebühren mehr als 25 € aufbringen musste.</p>
<p>Auch in Köln sind finanziell anstrengende Zeiten für die Gäste angebrochen: Während die Heimkurve von FC-Geschäftsführer Claus Horstmann das Versprechen bekam, einen Stehplatz (zumindest ermäßigt) für weniger als 10€ angeboten zu bekommen, müssen die Gäste-Fans für einen Besuch in Müngersdorf tiefer in die Tasche greifen. Die Bundesligavereine laufen gerade in diesen Krisenzeiten Gefahr, das Rad zu überdrehen. Der etwas rückläufige Besuch bei den Heimspielen dieser Saison und die daraus folgenden „Bundle“-Aktionen des Vereins zeigen bereits einen Trend in diese Richtung auf. Das Ziel der aktiven Fanszene (und damit des Dachverbandes) muss es daher sein, ihren Standpunkt bezüglich der Preisgestaltung bei Eintrittskarten weiterhin deutlich und vernehmbar zu artikulieren. Hierbei gilt es sicherlich, auch den Dialog mit dem Verein weiter zu forcieren. Der Verein darf niemals vergessen, dass die Fans das Fundament des FC darstellen und nicht nur kommerziell ausbeutbare Kunden sind. Der Dachverband hat sich hierfür in der Vergangenheit in Gesprächen mit Vereinsvertretern stark gemacht und wird dies auch in Zukunft tun.</p>
<p>Denn eines ist uns allen klar und für jeden von Bedeutung: <span style="font-weight: bold;">Der Besuch eines Fußballspiels muss weiterhin für jedermann bezahlbar bleiben!</span></div>
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		<title>Polizei erteilt Kölner Fans Stadtteilverbote – Protest angekündigt</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 10:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify"><b>Pressemitteilung der Coloniacs zu den am Sonntag geplanten Protesten</b></p>
<p align="justify">Für das Spiel gegen den 1. FC Köln hat Kölns Polizei per Einschreiben aktenkundigen Fans – unter ihnen auch welche ohne laufendes Stadionverbot und mit gültiger Dauerkarte des 1. FC Köln – Aufenthaltsverbote für den Kölner Stadtteil Müngersdorf erteilt. Für den Spieltag kündigen Kölner Fans verschiedene friedliche und kreative Protestaktionen an.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Pressemitteilung der Coloniacs zu den am Sonntag geplanten Protesten</p>
<blockquote><p><strong>Polizei erteilt Kölner Fans Stadtteilverbote – Protest angekündigt</strong></p>
<p>Für das Spiel gegen den 1. FC Köln hat Kölns Polizei per Einschreiben aktenkundigen Fans – unter ihnen auch welche ohne laufendes Stadionverbot und mit gültiger Dauerkarte des 1. FC Köln – Aufenthaltsverbote für den Kölner Stadtteil Müngersdorf erteilt. Begründet wird die polizeiliche Maßnahme mit der „Verhinderung von Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen“. Des Weiteren wird in dem Schreiben von einem „feindschaftlichen Verhältnis“ zwischen den Anhängern des 1. FC Köln und des 1. FC Nürnberg gesprochen.</p>
<p>Für die Kölner Fanszene kommt das Schreiben im Zusammenhang mit der Partie gegen Nürnberg völlig überraschend, da das Verhältnis zwischen den Anhängern beider Vereine als neutral gelten kann. In der jüngeren Vergangenheit kam es zwischen beiden Seiten zu keinerlei Auseinandersetzungen.</p>
<p>Bereits zum Derby gegen Borussia Mönchengladbach am 24. Oktober hatten 131 Fans des 1. FC Köln ein polizeiliches Betretungsverbot für Mönchengladbach erhalten. Das gleiche Schicksal traf Fans für das Pokalspiel gegen Eintracht Trier am 27. Oktober. In beiden Fällen wurden zu einem erheblichen Anteil auch Fans mit Verboten belegt, die lediglich aktenkundig, aber nicht rechtskräftig verurteilt oder gar einer Straftat angeklagt waren. Auch unter den Kölner Stadionverbotlern finden sich solche, denen nie ein Prozess gemacht wurde oder deren Verfahren eingestellt worden sind. Diese Stadionverbote sind derzeit noch rechtskräftig. Erst Ende Oktober 2009 bestätigte der Bundesgerichtshof die derzeitige Vergabepraxis bei bloßem Verdacht:</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/stadionverbot104.html">http://www.tagesschau.de/inland/stadionverbot104.html</a></p>
<p>Im kommenden Jahr wird jedoch das Bundesverfassungsgericht über die derzeitige Stadionverbotsvergabepraxis entscheiden:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,665378,00.html">http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,665378,00.html</a></p>
<p>Nach der Rechtsauffassung der Kölner Fans dürfte mit dem Entscheid des Bundesverfassungsgerichts der willkürlichen Vergabe von bundesweiten Stadionverboten, die für zu Unrecht Betroffene einen herben Einschnitt in ihr Leben bedeutet, ein Ende gesetzt werden. Mit der Ausweitung polizeilicher Maßnahmen um sogenannte „Betretungsverbote“ fürchten die aktiven Fußballfans, dass der Nachfolger für eine in Zukunft womöglich rechtswidrige Stadionverbotsvergabepraxis bereits gefunden sein könnte.</p>
<p>Für den Spieltag kündigen Kölner Fans verschiedene, friedliche und kreative Protestaktionen an. Über deren Umsetzung werden wir Sie am Sonntagabend nach Spielende gegen 20.30 Uhr per Pressemitteilung mit ausreichend druckfähigen Bildmaterial informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Coloniacs</p>
<p>Fanclub des 1. FC Köln</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1260194940962.shtml">Fans protestieren gegen Polizei (ksta.de)</a></p>
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