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	<title>Dachverband der aktiven Fanclubs des 1. FC Köln e.V. &#187; Fanleben</title>
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		<title>Die Gedanken sind nicht frei</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 17:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immer wieder sind im Müngersdorfer Stadion Spruchbänder verschiedensten Inhalts zu sehen. Zumeist stellt dies im Rahmen der FC-Spiele kein größeres Problem dar. Doch beim Pokalspiel gegen 1860 München kam es zum Eklat: Einige Plakate, die den Rücktritt Michael Meiers forderten, wurden von den Ordnern abgerissen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immer wieder sind im Müngersdorfer Stadion Spruchbänder verschiedensten Inhalts zu sehen. Zumeist stellt dies im Rahmen der FC-Spiele kein größeres Problem dar. Doch beim Pokalspiel gegen 1860 München kam es zum Eklat: Einige Plakate, die den Rücktritt Michael Meiers forderten, wurden von den Ordnern abgerissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die aktive Fanszene sind solche Vorgänge nicht zu akzeptieren – es muss im Stadion die Möglichkeit bestehen, durch Spruchbänder oder ähnliche Aktionen Kritik auch am Führungspersonal des Vereins zu üben. Der FC bat zwar in Person Claus Horstmanns um Entschuldigung für die „Überreaktion“, dennoch bleibt das Grundproblem der fehlenden Meinungsfreiheit im Stadion erhalten. Schwierig ist hierbei sicherlich die Prozedur der Anmeldung der Spruchbänder. So muss der Inhalt drei Tage vor dem Spiel beim FC angemeldet werden – auf aktuelle Themen, insbesondere in einer englischen Woche wie im vorliegenden Fall, angemessen zu reagieren, ist so schier unmöglich. Ebenfalls durften beispielsweise Sponsoren des FC oder die Polizei offiziell nicht Gegenstand der Spruchbänder werden. Mehrmals wurden in der Vergangenheit solchen Themen die Erlaubnis verweigert, um Partner des Vereins nicht zu verprellen. Eine Situation, die sich dringend verändern und verbessern muss. Meinen wir.</p>
<div id="attachment_1183" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1183" title="Per Spruchband verlieh die Südkurve gegen den HSV ihrem Protest gegen die Zensur Ausdruck" src="http://www.fanclubs-koeln.com/wp-content/uploads/2011/02/art_meinung.jpg" alt="Per Spruchband verlieh die Südkurve gegen den HSV ihrem Protest gegen die Zensur Ausdruck" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Per Spruchband verlieh die Südkurve gegen den HSV ihrem Protest gegen die Zensur  Ausdruck</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein weit verbreitetes Problem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Denn nicht nur in Köln ist Ärger bezüglich Spruchbändern oder Zaunfahnen eher Normalität denn Ausnahme. Auch deswegen kam es im kurz auf die Pokalpartie folgenden Heimspiel gegen den Hamburger SV zu einer Zusammenarbeit zwischen den Fans beider Vereine, die die Vorgänge anprangerte. Getrennt in den Farben, aber vereint in der Sache. Eine erfreuliche Entwicklung, denn immer wieder werden normale Meinungsäußerungen von Vereinen oder Verbänden bei Fußballspielen nicht geduldet. Im Mittelpunkt war hierbei in letzter Zeit die UEFA. Bei Spielen des ehemaligen Landesmeisterpokals bekamen Bayern-Anhänger aus Dachau Probleme mit ihrer Zaunfahne. Grund hierfür war die mit dem Stadtnamen verbundene Geschichte, an der andere Fans Anstoß nehmen könnten. Ebenfalls wurde eine lang vorbereitete Choreographie der Münchner verboten, da ihr Inhalt (eine Anspielung auf die Satire „Das Leben des Brian“) verletzend den Gästen gegenüber wirken würde. Lächerlicher geht es kaum. Meinen wir.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Freiräume im Hochglanzprodukt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Ziel ist deutlich zu sehen: Der Fußball soll zu einem telegenen Hochglanzprodukt glattgebügelt werden, das ohne Ecken und Kanten auskommt. Eine freie Meinungsäußerung, die sich kritisch mit Problemen und Entwicklungen auseinandersetzt, ist in den Stadien sichtlich nicht erwünscht. Es liegt daher an uns Fans, weiterhin Freiräume für die Anhängerschaft zu pflegen und einzufordern. Das ist keine leichte Aufgabe, die auch eine gewisse Verantwortung beinhaltet. Meinen wir.</p>
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		<title>Stadtverbote</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/11/stadtverbote/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 20:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Neues interessantes Mittel im Kampf gegen die ewigen Störenfriede im Fußball scheint das Erteilen von Stadtverboten zu sein. Den Betroffenen wird für einen gewissen Umkreis rund um das Stadion bzw. für die ganze Stadt ein Betretungsverbot erteilt. Der Polizei ja anscheinend schon bekannt und bewährt, im Einsatz gegen Ladendiebe. Im Bereich des Fußballs wurde dieses Mittel zum ersten Mal für die Kölner Fans am 24.10.2009 zum Derby gegen die Borussia aus Mönchengladbach eingesetzt. </p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Neues interessantes Mittel im Kampf gegen die ewigen Störenfriede im Fußball scheint das Erteilen von Stadtverboten zu sein. Den Betroffenen wird für einen gewissen Umkreis rund um das Stadion bzw. für die ganze Stadt ein Betretungsverbot erteilt. Der Polizei ja anscheinend schon bekannt und bewährt, <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/1142421/polizei_salzgitter">im Einsatz gegen Ladendiebe</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Bereich des Fußballs wurde dieses Mittel zum ersten Mal für die Kölner Fans am 24.10.2009 zum Derby gegen die Borussia aus Mönchengladbach eingesetzt. Circa 100 Leute, Stadionverbotler, aber auch Personen mit abgelaufenen Stadionverboten, sowie auch Personen die bisher kein Stadionverbot haben, aber deren Personalien bei einem Spiel aufgenommen wurden, bekamen ein paar Wochen vor dem Spiel ein Schreiben, dass ihnen den Sachverhalt mitteilte. Rechtlich kann die Polizei diesen Schritt einleiten nach<a href="http://www.polizei-nrw.de/im/stepone/data/downloads/31/00/00/polgnrw.pdf"> § 34 PolGnRW</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Mag die Angst vor Krawallen rund um das Derby vielleicht noch nachvollziehbar gewesen sein, waren die Spiele, zu denen es die nächsten Stadtverbote hagelte, wirklich der reinste Witz. Es folgten das Pokalspiel in Trier und das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Einmal abgesehen davon, dass eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit in dieser Art und Weise schon bitter genug ist, waren diese Verbote und die dazugehörigen Begründungen kaum nach zu vollziehen. Gerade deshalb entschlossen sich die Coloniacs und die Wilde Horde zum letzten Heimspiel der Hinrunde zu einigen Aktionen. Während CNS einen Protestmarsch mit einem Checkpoint Stadion organisierte, verbündete sich die WH mit dem „Feind“ Nürnberg und zeigte wechselseitig Spruchbänder zur Thematik.</p>
<p style="text-align: justify;">Nähere Infos hierzu findet ihr nochmal zum Nachlesen unter <a href="http://www.wh96.de/schwaadlappe/ausgabe_49.pdf ">http://www.wh96.de/schwaadlappe/ausgabe_49.pdf </a>und auf unserer Seite unter folgendem Link: <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/2009/12/polizei-erteilt-stadtteilverbote/">http://www.fanclubs-koeln.com/2009/12/polizei-erteilt-stadtteilverbote/</a>.</p>
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		<title>Datei &#8220;Gewalttäter Sport&#8221; &#8211; die Kritik bleibt bestehen</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/06/gewalttaeter-sport-kritik-bleibt-bestehen/</link>
		<comments>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/06/gewalttaeter-sport-kritik-bleibt-bestehen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 16:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Am 9. Juni wurde die Klage eines Fußballfans auf Löschung seiner Daten durch das Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Grund dafür war, dass die in zwei Instanzen festgestellte fehlende Rechtsgrundlage der Datei am selben Tag in Kraft trat. Die eilig am Bundestag vorbei durch den Bundesrat gewunkene Rechtsvorlage und das dadurch gefällte Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ändern jedoch nichts an der grundsätzlichen Kritik von Fußballfans an dieser Datei.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am  9. Juni wurde die Klage eines Fußballfans auf Löschung seiner Daten  durch das Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Grund dafür war, dass die  in zwei Instanzen festgestellte fehlende Rechtsgrundlage der Datei am  selben Tag in Kraft trat.</p>
<p>Die eilig am Bundestag vorbei durch  den Bundesrat gewunkene Rechtsvorlage und das dadurch gefällte Urteil  des Bundesverfassungsgerichtes ändern jedoch nichts an der  grundsätzlichen Kritik von Fußballfans an dieser Datei. Das größte  Problem der Datensammlung ist, dass sie besonders in den letzten Jahren  durch immer mehr Nicht-Gewalttäter aufgebläht wurde. Waren darin in den  Anfangsjahren hauptsächlich bekannte Gewaltäter mit entsprechender Vita  zu finden, reicht heutzutage oftmals eine reine Personalienaufnahme aus  um in die Datei zu gelangen &#8211; der Begriff &#8220;sportbezogen&#8221; wird dabei im  übrigen gern sehr weit ausgelegt. Die Prognose darüber, ob ein  Fußballfan sich &#8220;zukünftig im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen an  Straftaten von erheblicher Bedeutung&#8221; beteiligen wird und damit in die  Datei &#8220;Gewaltäter Sport&#8221; aufgenommen wird, obliegt dabei einzig und  allein dem eintragenden Beamten.</p>
<p><img class="size-full wp-image-835 alignnone" title="Datei Gewalttäter Sport - Bist du schon drin?" src="http://www.fanclubs-koeln.com/wp-content/uploads/2010/06/gewalttatersport11.jpg" alt="" width="550" height="413" /></p>
<p>Über eine Eintragung in die  Datei wird der Betroffene übrigens nicht informiert. In der Regel  erfährt er erst davon, wenn eine der mit der Eintragung  zusammenhängenden Sanktionen auf ihn zukommt. Diese können für den  Betroffenen harte Einschnitte seiner Bürgerrechte bedeuten:</p>
<ul>
<li><strong>Ausreiseverbote</strong> (Man darf Deutschland bei einer internationalen  Begegnung nicht verlassen)</li>
<li><strong>Meldeauflagen</strong> (Man muss sich während  eines Spieltages mehrmals auf einer Polizeiwache melden, damit  sichergestellt ist, dass man nicht zu einem Spiel geht oder eine &#8220;Public  Viewing&#8221;-Veranstaltung besucht)</li>
<li><strong>&#8220;Stadtverbote&#8221;</strong> (betroffene  Personen dürfen bei einem Auswärtspiel ihrer Mannschaft nicht das  Stadtgebiet des gastgebenen Vereins betreten / bei Heimspielen dürfen  große Teile der eigenen Stadt nicht betreten werden)</li>
<li><strong>Gefährderansprachen</strong> (Besuch eines Polizisten an der Haustüre oder auf  der Arbeit, teil sogar bei Nachbarn, Verwandten oder Partnern)</li>
<li><strong>Nachteile bei berufsbezogenen Sicherheitsüberprüfungen</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Damit man  nicht eines Tages von einer dieser Sanktionen überrascht wird, empfehlen  wir dringend jedem Fußballfan, das von der Organisation ProFans zur  Verfügung gestellte <strong><a href="http://www.profans.de/gs-anfrage.pdf">Anfrageformular</a></strong> auszufüllen und abzuschicken. Ihr erhaltet dann in einigen Wochen eine  Antwort von der Polizeibehörde. Sollte euch darin offenbart werden, dass  ihr wegen einer reinen Personalienaufnahme o.ä. als &#8220;Gewaltäter  Sport&#8221; gelistet seid, stehen wir euch gerne beratend zu Seite. Wendet  euch einfach an <!-- e --><strong>fanrechte(at)fanclubs-koeln.de</strong><!-- e -->.</p>
<h3>Links</h3>
<p><!-- m --></p>
<ul>
<li><a href="http://www.profans.de">ProFans<br />
</a><!-- m --></li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesrat-segnet-Rechtsgrundlage-fuer-Hooligan-Datei-ab-1015946.html">Bundesrat  segnet Rechtsgrundlage für Hooligan-Datei ab<br />
</a></li>
<li><a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/06/eine-schublade-fur-jeden-von-uns/">Kritische Betrachtung der  erlassenen Rechtsverordung</a></li>
<li><a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109427&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=413551&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0">Pressemitteilung der Partei &#8220;Die  Linke&#8221; zur nachträglich erlassenen Rechtsverordnung</a></li>
<li><a href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100611-Die-Gedankenpolizei-kommt">Pressemitteilung der Piratenpartei: Die Gedankenpolizei kommt</a></li>
<li><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/998652">Hooligan-Datei «Gewalttäter  Sport» darf bleiben</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>15 Stadionverbote ausgesetzt</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/05/15-stadionverbote-ausgesetzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align=justify">15 von 127 in Leverkusen mit Stadionverbot belegten FC-Fans können aufatmen: Sie dürfen zum Spiel in Nürnberg unseren Verein wieder im Stadion anfeuern. Ganz aufgehoben ist die Sanktion jedoch nicht: Nach Rücksprache mit der Polizei setzte die Bayer Leverkusen Fußball GmbH die bundesweiten Stadionverbote bis auf weiteres aus bzw. reduzierte sie auf ein Hausverbot für alle Verantaltungen des örtlichen Vereins.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">15 von 127 in  Leverkusen mit Stadionverbot belegten FC-Fans können aufatmen: Sie  dürfen zum Spiel in Nürnberg unseren Verein wieder im Stadion anfeuern.  Ganz aufgehoben ist die Sanktion jedoch nicht: Nach Rücksprache mit der  Polizei setzte die Bayer Leverkusen Fußball GmbH die bundesweiten  Stadionverbote bis auf weiteres aus bzw. reduzierte sie auf ein  Hausverbot für alle Verantaltungen des örtlichen Vereins.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-820" title="aufhebung_lev" src="http://www.fanclubs-koeln.com/wp-content/uploads/2010/05/aufhebung_lev.jpg" alt="" width="550" height="413" /></p>
<p>Rückblick:  Infolge der Vorkommnisse beim Auswärtsspiel in Leverkusen am 27.  Februar 2010 verhängte die Bayer Leverkusen Fußball GmbH 127 bundesweite  Stadionverbote gegen Kölner Fans. 43 davon wurden ausschließlich mit  „Ingewahrsamnahme im Rahmen eines Polizeieinsatzes“ begründet, den  Betroffenen wurde weder eine Straftat, nicht einmal eine  Ordnungswidrigkeit vorgeworfen, geschweige denn, dass ein  Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet wurde. Besonders  bemerkenswert: Ein Teil der Betroffenen hatte die begleitende Polizei  explizit nach dem richtigen Weg zum Stadion gefragt, war den Anweisungen  gefolgt – und wurde im Folgenden dennoch in Gewahrsam genommen und zum  Polizeipräsidium nach Köln-Kalk abtransportiert. „Wer nur weggelaufen  ist, bekam einen Platzverweis und durfte gehen.“, behauptete  anschließend Wolfgang Elbracht, Leiter der Polizeiinspektion Leverkusen  in der Rheinischen Post (<!-- w --><a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/nachrichten/leverkusen/Krawall-fuehrte-zu-Stadionverbot_aid_832613.html">www.rp-online.de/bergischesland/leverku  &#8230; 32613.html</a><!-- w -->) – wahrheitswidrig.</p>
<p>Nach  höchstrichterlicher Rechtsprechung reicht neuerdings zwar die bloße  Anwesenheit in einer Gruppe, von der potentiell Gefahr ausgehen könnte,  für die Verhängung eines Stadionverbotes, doch was ist, wenn keinerlei  Straftaten begangen wurden und die anreisenden Fans ausdrücklich  Polizeianweisungen folgen? Der Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC  Köln verurteilt ausdrücklich die Fans, die die Anreise zu einem  Auswärstspiel zu Straftaten missbrauchen – doch sollten diejenigen, die  versuchen, sich in einer chaotischen Situation eben nicht mitreißen zu  lassen und sich besonnen zu verhalten, auch bestraft werden?</p>
<p>Dieser  Argumentation folgten nun offenbar zumindest in Ansätzen auch die Bayer  Leverkusen Fußball GmbH und die örtliche Polizei und setzten zunächst  15 Stadionverbote aus (siehe Dokumentation im Wortlaut unten). Der  Dachverband der aktiven Fanclubs des 1. FC Köln begrüßt die  Entscheidung, hätte sich jedoch eine umfassende Aufhebung gewünscht.  Denn obwohl den Betroffenen nichts vorgeworfen wird, stehen die  Stadionverbote weiterhin als Drohung im Raum und werden „sofort wieder  aktiviert, wenn Sie wieder polizeilich in Erscheinung treten“. Darüber  hinaus bleibt das Betretungsverbot für alle Leverkusener Sportstätten  bestehen.</p>
<p>Nichstdestotrotz freuen wir uns, wenigstens 15 Leute  wieder in der Kurve begrüßen zu können und hoffen, in den nächsten  Wochen noch weiteren FC-Anhängern helfen zu können. Ein Dank geht an  dieser Stelle auch an den Fanbeauftragten des 1. FC Köln, Rainer Mendel,  für seinen Einsatz bei Polizei und verhängendem Verein.</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<div style="text-align: justify;">Das Ihnen am 11.März 2010 erteilte bundesweite  Stadionverbot wird mit sofortiger Wirkung ausgestzt. Dies beinhaltet  NICHT die Aufhebung des Betretungsverbotes für die Veranstaltungsstätten  der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH.</p>
<p><strong>Begründung der Aussetzung  des bundesweiten Stadionverbotes:</strong><br />
Nach Rücksprache mit der Polizei  Köln, der Fanbetreuung des 1.FC Köln und der uns von Ihnen vorliegenden  Schilderung des Sachverhaltes, setzen wir das gegen Sie ausgesprochene  bundesweite Stadionverbot mit sofortiger Wirkung ohne Auflage aus.</p>
<p>Sollten  uns Erkenntnisse/Informationen erreichen, das Sie wieder polizeilich in  Erscheinung getreten sind, werden wir das bundesweite Stadionverbot  sofort wieder aktivieren.</p>
<p>Eine Mitteilung an die Zentralstelle  des DFB ist bereits erfolgt.</p>
</div>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Recht und Unrecht im Fanleben</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Wenn einem etwas unangenehm und lästig ist, dann versteckt man es gerne, damit man sich darum keine Gedanken mehr machen muss. Wer kennt es nicht? Die Hausaufgaben werden beiseite gelegt und stattdessen der PC oder Fernseher an geschmissen, der Abwasch wird auf morgen verschoben...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn einem etwas unangenehm und lästig ist, dann versteckt man es gerne, damit man sich darum keine Gedanken mehr machen muss. Wer kennt es nicht? Die Hausaufgaben werden beiseite gelegt und stattdessen der PC oder Fernseher an geschmissen, der Abwasch wird auf morgen verschoben&#8230;</p>
<p>Im größeren Ausmaß sieht es dann schon so aus: Seit einiger Zeit schon werden mehrmalige Ladendiebe, Obdachlose, Drogenabhängige oder andere so genannte „Randgruppen“ einer Stadt oder eines Stadtteils verwiesen. So wurden in Bonn zum Beispiel die Obdachlosen aus dem „Bonner Loch“ unter dem Hauptbahnhof vertrieben. Den Erfolg für die Stadt Bonn konnte man daran sehen, dass die Obdachlosen nun am Busbahnhof ihre Flaschen Bier trinken. Das Problem, das die Stadt Bonn zum Beispiel damit hatte, ihren Besuchern direkt das Gesindel der Stadt präsentieren zu müssen, hat sich durch diese Maßnahme nur verlagert.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Fußball sind es die Stadionverbote, die verhängt werden. Unabhängig erstmal davon, dass gewiss nicht alle Stadionverbote gerechtfertigt sind;  sind sie denn ein rechtes Mittel um zukünftig solche Situationen zu vermeiden?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser Zwangsmaßnahme werden junge Männer (und Frauen) für mindestens ein Jahr aus ihrem gesellschaftlichen Umfeld gerissen. Für viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der Fanclub oftmals eine Art Familienersatz. Der Zusammenhalt und die gemeinsamen Erlebnisse sind ihnen wichtig für das Selbstwertgefühl. Was passiert also mit so jemandem, wenn er aus diesem Gefüge gerissen wird?</p>
<p style="text-align: justify;">In den kommenden Artikeln wollen wir Euch mit der Thematik Stadionverbote und andere staatliche Repressionen beim Fußball bekannt machen. Wenn ihr weiter Fragen zu den Themen habt, könnt ihr euch auch gerne an uns wenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Erste weitere Artikel zu dem Thema findet ihr <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/stadionverbote/">hier</a> und <a href="http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/stadtverbote/">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Stadionverbote</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/stadionverbote/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundsätzlich werden je nach Schwere der Vergehen vom gastgebenden Verein lokale oder bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. Das der Verein das (Haus-)Recht hat lokale Verbote ist ja noch nach nachvollziehbar. Hier eine kleine Erklärung, warum rechtlich wirksam von einem Verein auch neben seinem Hausrecht ein lokales Stadionverbot auszusprechen, ein bundesweites Stadionverbot verhängt werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich werden je nach Schwere der Vergehen vom gastgebenden Verein lokale oder bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. Das der Verein das (Haus-)Recht hat lokale Verbote ist ja noch nach nachvollziehbar. Hier eine kleine Erklärung, warum rechtlich wirksam von einem Verein auch neben seinem Hausrecht ein lokales Stadionverbot auszusprechen, ein bundesweites Stadionverbot verhängt werden kann:</p>
<p style="text-align: justify;">Durch Vollmachten, die der DFB und alle Lizenzvereine (bis zu den Regionalligen) jeweils vor Saisonbeginn beim DFB einreichen müssen, wird geregelt, dass neben dem Hausrecht, ein lokales Stadionverbot zu erteilen, auch ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen werden kann. Sozusagen wird ein bundesweites Hausrecht ausgesprochen. Interessant in den <a href="http://www.dfb.de/uploads/media/SV_RiLi_ab_31032008_01.pdf">Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten</a> ist der §3 Abs. III.</p>
<p style="text-align: justify;">Stadionverbote sollen möglichst zeitnah zur sicherheitsbeeinträchtigenden Handlung des Betroffenen ausgesprochen werden. Dies kann auch ohne Stellungnahme des Beschuldigten erfolgen. In der Praxis sieht es so aus, dass Stadionverbote ohne jegliche Anhörung ausgesprochen werden. Einen extra Paragraphen (§5a) zum Anhörungsrecht gibt es zwar, doch steht hier: Ist das Stadionverbot ohne oder nach Auffassung des Betroffenen ohne ausreichende Stellungnahme ergangen, kann er diese nachträglich abgeben. Dies soll schriftlich und möglichst innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Stadionverbots geschehen. Nachträglich kann also der Verurteilte seine Sicht der Dinge mitteilen. In der allgemeinen deutschen Rechtsprechung gibt es jedoch das geflügelte Wort: <strong>Unschuldig bis zum Beweis der Schuld! </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht es im Paragraphen 6: Aufhebung oder Reduzierung des Stadionverbotes bei Änderung der Tatsachengrundlage. Demnach ist ein Stadionverbot aufzuheben, wenn die Anklage aus Mangel an Beweisen fallen gelassen wurde (§170II StPO) oder ein Freispruch erwirkt wurde. Es soll darüber hinaus noch einmal geprüft werden, wenn ein Verfahren nicht eröffnet wird, weil kein öffentliches Interesse besteht und die Straftat zu gering ist (§153 StPO). Als dritten Fall kann ein Stadionverbot geprüft werden, wenn wie alles wie im vorigen Fall ist, der Beklagte aber Auflagen und/oder Weisungen von staatlicher Seite bekommt (§153a StPO).</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich lässt ein solches Verfahren meist ein halbes, wenn nicht sogar ein ganzes Jahr auf sich warten. Leider wurde vom Bundesgerichtshof dieses Vorgehen des DFB auch von zivilrechtlicher Seite abgenickt. Hier wird gesagt, dass ein Fan, nur weil er Teil einer Gruppe, die bereits wegen Randale aufgefallen ist, ein Stadionverbot auferlegt bekommen kann. Ein herber Rückschlag für die Kämpfer gegen willkürlich ausgesprochene Stadionverbote. Diesen ist nun leider noch weiter Tür und Tor geöffnet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies als einige Beispiele, wie das Rechtssystem des DFB im Gegensatz zum Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland funktioniert. Sicherlich gibt es nicht nur Lämmer in den Reihen der Fans der verschiedenen Vereine. Aber ist es der richtige Weg, Probleme einfach weg zu sperren? Das Geschirr spült sich schließlich auch nicht von alleine. Hier sollten gemeinsam Wege ausgearbeitet werden, die diese Fälle lösen und nicht einfach nur zur Seite schieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stpo/index.html">Strafprozessordnung</a><br />
<a href="http://www.dfb.de/uploads/media/SV_RiLi_ab_31032008_01.pdf">Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erlaubt/verboten &#8211; Auswärts in Augsburg und auf Schalke</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2010/02/erlaubtverboten-augsburg-schalke/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Viele Fleißige schufen beim gestrigen Maltag des Dachverbandes zahlreiche neue Doppelhalter und Fahnen, um die Mannschaft zukünftig farbenfroh zu unterstützen. Und das natürlich möglichst bald! Daher noch mal der Hinweis, was bei den nächsten Auswärtsspielen mitgenommen werden darf. Bunt und laut ins Halbfinale und zu weiteren Punkten in der Liga!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Viele Fleißige schufen beim gestrigen Maltag des Dachverbandes zahlreiche neue Doppelhalter und Fahnen, um die Mannschaft zukünftig farbenfroh zu unterstützen. Und das natürlich möglichst bald! Daher noch mal der Hinweis, was bei den nächsten Auswärtsspielen mitgenommen werden darf:</p>
<p style="text-align: justify;">In <strong>Augsburg</strong> ist laut FCA erlaubt:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>Papptafeln</em></li>
<li><em>ein Megaphon,</em></li>
<li><em>Trommeln in beliebiger Anzahl,</em></li>
<li><em>vier Schwenkfahnen</em></li>
<li><em>Zaunfahnen können aufgehängt werden, allerdings beschränkter Platz</em></li>
<li><em>Fahnen bis 150cm in beliebiger Anzahl</em></li>
<li><em>Doppelhalter: ja</em></li>
<li><em>Transparente: ja nach Rücksprache und Kontrolle des Textes. Falls es sich um brennbare Materialien handelt, müssen die Transparente nach dem Zeigen an das Sicherheitspersonal übergeben werden bzw. aus dem Block entfernt werden.</em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Auf <strong>Schalke</strong> dürft Ihr laut S04 mitnehmen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>ein Megaphon (Bitte beigefügte Haftungsverzichtserklärung vom Vorsänger ausfüllen lassen uns bis spätestens 48 Stunden vor dem Spiel zurück an uns. Faxnummer siehe unten!)</em></li>
<li><em>40 kleine Fahnen bis Stocklänge 2 m</em></li>
<li><em>vier Trommeln (werden kontrolliert)</em></li>
<li><em>Zaunfahnen, solange Platz vorhanden. Bitte Anweisungen des Ordnungsdienstes folgen.</em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nicht erlaubt</strong> sind:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>Doppelhalter</em></li>
<li><em>Blockfahnen</em></li>
<li><em>große Schwenker</em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><em>Private Foto- und Videoaufnahmen sind grundsätzlich kein Problem, solange es sich auch um nichtprofessionelle Ausstattung handelt. Alles andere, auch das Betreten des Innenraums ist von Seiten der DFL nicht erwünscht.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bunt und laut ins Halbfinale und zu weiteren Punkten in der Liga!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Polizei erteilt Kölner Fans Stadtteilverbote – Protest angekündigt</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2009/12/polizei-erteilt-stadtteilverbote/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 10:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify"><b>Pressemitteilung der Coloniacs zu den am Sonntag geplanten Protesten</b></p>
<p align="justify">Für das Spiel gegen den 1. FC Köln hat Kölns Polizei per Einschreiben aktenkundigen Fans – unter ihnen auch welche ohne laufendes Stadionverbot und mit gültiger Dauerkarte des 1. FC Köln – Aufenthaltsverbote für den Kölner Stadtteil Müngersdorf erteilt. Für den Spieltag kündigen Kölner Fans verschiedene friedliche und kreative Protestaktionen an.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Pressemitteilung der Coloniacs zu den am Sonntag geplanten Protesten</p>
<blockquote><p><strong>Polizei erteilt Kölner Fans Stadtteilverbote – Protest angekündigt</strong></p>
<p>Für das Spiel gegen den 1. FC Köln hat Kölns Polizei per Einschreiben aktenkundigen Fans – unter ihnen auch welche ohne laufendes Stadionverbot und mit gültiger Dauerkarte des 1. FC Köln – Aufenthaltsverbote für den Kölner Stadtteil Müngersdorf erteilt. Begründet wird die polizeiliche Maßnahme mit der „Verhinderung von Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen“. Des Weiteren wird in dem Schreiben von einem „feindschaftlichen Verhältnis“ zwischen den Anhängern des 1. FC Köln und des 1. FC Nürnberg gesprochen.</p>
<p>Für die Kölner Fanszene kommt das Schreiben im Zusammenhang mit der Partie gegen Nürnberg völlig überraschend, da das Verhältnis zwischen den Anhängern beider Vereine als neutral gelten kann. In der jüngeren Vergangenheit kam es zwischen beiden Seiten zu keinerlei Auseinandersetzungen.</p>
<p>Bereits zum Derby gegen Borussia Mönchengladbach am 24. Oktober hatten 131 Fans des 1. FC Köln ein polizeiliches Betretungsverbot für Mönchengladbach erhalten. Das gleiche Schicksal traf Fans für das Pokalspiel gegen Eintracht Trier am 27. Oktober. In beiden Fällen wurden zu einem erheblichen Anteil auch Fans mit Verboten belegt, die lediglich aktenkundig, aber nicht rechtskräftig verurteilt oder gar einer Straftat angeklagt waren. Auch unter den Kölner Stadionverbotlern finden sich solche, denen nie ein Prozess gemacht wurde oder deren Verfahren eingestellt worden sind. Diese Stadionverbote sind derzeit noch rechtskräftig. Erst Ende Oktober 2009 bestätigte der Bundesgerichtshof die derzeitige Vergabepraxis bei bloßem Verdacht:</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/stadionverbot104.html">http://www.tagesschau.de/inland/stadionverbot104.html</a></p>
<p>Im kommenden Jahr wird jedoch das Bundesverfassungsgericht über die derzeitige Stadionverbotsvergabepraxis entscheiden:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,665378,00.html">http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,665378,00.html</a></p>
<p>Nach der Rechtsauffassung der Kölner Fans dürfte mit dem Entscheid des Bundesverfassungsgerichts der willkürlichen Vergabe von bundesweiten Stadionverboten, die für zu Unrecht Betroffene einen herben Einschnitt in ihr Leben bedeutet, ein Ende gesetzt werden. Mit der Ausweitung polizeilicher Maßnahmen um sogenannte „Betretungsverbote“ fürchten die aktiven Fußballfans, dass der Nachfolger für eine in Zukunft womöglich rechtswidrige Stadionverbotsvergabepraxis bereits gefunden sein könnte.</p>
<p>Für den Spieltag kündigen Kölner Fans verschiedene, friedliche und kreative Protestaktionen an. Über deren Umsetzung werden wir Sie am Sonntagabend nach Spielende gegen 20.30 Uhr per Pressemitteilung mit ausreichend druckfähigen Bildmaterial informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Coloniacs</p>
<p>Fanclub des 1. FC Köln</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1260194940962.shtml">Fans protestieren gegen Polizei (ksta.de)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>U23 empfängt Bonner SC</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2009/12/kaiserslautern-ii/</link>
		<comments>http://www.fanclubs-koeln.com/2009/12/kaiserslautern-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 15:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify">Erneut ist es über einen Monat her dass die Amateure ein Heimspiel nicht parallel zu den Profis austrugen. Doch bereits am Mittwoch ist es wieder soweit. Das letzte Spiel vor der Winterpause ist auch schon die zweite Partie der Rückrunde bzw. der 19. Spieltag.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Erneut ist es über einen Monat her dass die Amateure ein Heimspiel nicht parallel zu den Profis austrugen. Doch bereits am Mittwoch ist es wieder soweit. Das letzte Spiel vor der Winterpause ist auch schon die zweite Partie der Rückrunde bzw. der 19. Spieltag.</p>
<p style="text-align: justify">Am Mittwoch den 16. Dezember empfängt die U23 den Bonner SC. Das Hinspiel im Sportpark Nord in Bonn konnten unsere Jungs knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Nun können wir also die Mannschaft zum erneuten Sieg schreien. Anstoß ist im um 19.30 Uhr <a href="http://www.fc-koeln.de/index.php?id=304">Franz-Kremer-Stadion</a>, der Eintritt für FC-Dauerkarteninhaber in den Stehplatzbereich ist frei.</p>
<h3><strong>Auf geht&#8217;s &#8211; die Jungs haben unsere Unterstützung verdient!!!</strong></h3>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abfahrt nach Bochum</title>
		<link>http://www.fanclubs-koeln.com/2009/11/abfahrt-nach-bochum/</link>
		<comments>http://www.fanclubs-koeln.com/2009/11/abfahrt-nach-bochum/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanclub-Dachverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanleben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify">Zum richtungsweisenden Auswärtsspiel beim VfL Bochum am kommenden Freitag reisen wir geschlossen mit dem Regionalzug an.</p>

<p style="text-align: justify"><strong>Abfahrt</strong> ab Köln Hbf um <strong>16.51 Uhr</strong>
<strong>Ankunft</strong> in Bochum Hbf um <strong>18.03 Uhr</strong> <em>(planmäßig)</em>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Zum richtungsweisenden Auswärtsspiel beim VfL Bochum am kommenden Freitag reisen wir geschlossen mit dem Regionalzug an.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Abfahrt</strong> ab Köln Hbf um <strong>16.51 Uhr</strong><br />
<strong>Ankunft</strong> in Bochum Hbf um <strong>18.03 Uhr</strong> <em>(planmäßig)</em></p>
<p style="text-align: justify">Vom Bochumer Hauptbahnhof werden wir gemeinsam zum Stadion laufen.</p>
]]></content:encoded>
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