Zum Spiel in Cottbus

23. April 2009 | geschrieben von Fanclub-Dachverband

Am Samstag den 22. März spielte der 1. FC Köln beim FC Energie Cottbus. Zu diesem Anlass machte sich ein großer Teil der FC Fans mit Bussen auf den Weg in den Osten der Republik. Die Boyz Köln trafen dabei als Erste um 10 Uhr in der Lausitz ein. Sie wurden bereits von der Polizei erwartet und direkt zum nächsten Polizeirevier geleitet. Dort wurden sie neben einem großen Aufgebot der örtlichen Einsatzkräfte auch von den szenekundigen Beamten aus Köln erwartet. Laut Ohrenzeugenberichten sollen diese den Einsatz auch veranlasst haben. Versuche der Gruppe klärende Gespräche mit diesen zu führen scheiterten. So wurde bei allen Insassen des Busses eine Leibesvisitation und anschließend eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Zudem wurde gegen einige Personen wegen angeblicher Beamtenbeleidigung einwöchige Stadionverbote ausgesprochen. Bereits mit Stadionverbot belastete Leute bekamen eindringliche Gefährdenansprachen. Im Anschluss daran durfte die Gruppe zum Stadion fahren.

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In der Zwischenzeit war auch die Wilde Horde mit zwei Bussen auf einer Raststätte kurz vor Cottbus angekommen. Auch sie bekam nach kurzer Zeit Gesellschaft von der Polizei. Diese wollte einen der Busse dem selben Verfahren unterziehen, mit dem die Boyz bereits konfrontiert waren. Um dies zu verhindern verliessen alle Insassen die Fahrzeuge und verweigerten die Weiterfahrt nach Cottbus. Mit der Zeit trafen die Busse der Kölsch Bajaasch, des Kölschen Mythos und des Fanprojekts am Rastplatz ein und solidarisierten sich mit der Wilden Horde. So konnte letztendlich die Maßnahme der Polizei verhindert werden und das Stadion der Freundschaft ohne weitere Zwischenfälle erreicht werden.

Der Dachverband der aktiven Fanclubs des 1. FC Köln verurteilt das Vorgehen der Beamten. Solche umfangreichen Maßnahmen sind nur mit konkreten Vorfällen zu begründen und dies war bei der Anreise nach Cottbus nicht der Fall.

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